Alle aktuellen Beiträge

"Lange Nacht der offenen Kirche" in Wanderath

Nachdem Diakon Bach im vergangenen Jahr mit der Idee eines gemeinsamen Projektes der Pfarreien Kirchwald, Wanderath und Langenfeld im Pfarreienrat vorstellig wurde, fand nun nach einer umfangreichen Vorbereitungsphase die Durchführung dieses Projektes unter der Bezeichnung „Lange Nacht der offenen Kirche“ in Wanderath statt. Die anfängliche Zurückhaltung wich rasch einer großen Begeisterung für dieses pfarreienübergreifende Projekt. Die Mitglieder des Organisationsteams, die sich zur Steuerung der Vorbereitung zusammengefunden hatten, machten sich unter den Gläubigen der Pfarreigemeinden auf die Suche, um nach dem Motto der Bistumssynode Menschen heraus zu rufen. Dabei warben sie um Beteiligung und um Bereitschaft zur Mitgestaltung. Schnell entwickelte sich ein toller positiver Geist innerhalb der Gruppe und eine von allen sehr geschätzte und als sehr wohltuend empfundene Kultur der Zusammenarbeit.

alt

 

Hier wurden die gefassten Synodenbeschlüsse im realen Handeln spürbar und sie führten zu einem Ergebnis, das wohl in der Geschichte der Pfarreiengemeinschaft seinesgleichen sucht. Viele Helfer erklärten sich spontan bereit, bei diesem Projekt mitzuwirken. Ob es sich um das Einrichten der Lichttechnik für die unterschiedlichen Beleuchtungseffekte oder um die Bereitstellung und den Anschluss der Anlage zur Beschallung handelte – überall sprangen gute und helfende Hände zur Seite. Mit besonderer Freude wurde aufgenommen, dass sich der Kirchenchor „St. Cäcilia“ Wanderath spontan und mit allen aktiven Sängerinnen und Sängern zur musikalischen Gestaltung der Vesper bereit erklärt hatte und damit den Wunsch nach Bildung einer Schola bei weitem übertraf. Auch die Zubereitung der Speisen und Getränke sowie der Betrieb und die Organisation der Teestube wurden von fleißigen Händen eigenständig und mit viel Einsatz bewerkstelligt. Die vielen helfenden Hände, die die Umsetzung der guten Ideen Wirklichkeit werden ließen und die oftmals im Verborgenen arbeiteten halfen dabei, dass dieses Projekt in einem so schönen und stimmungsvollen Umfeld stattfinden konnte. Neben allen guten Helfern ist die Bereitschaft des Organisten, der zur Mitwirkung bei diesem Projekt eigens aus dem Saarland anreiste, besonders erwähnenswert. Außer den gesetzten Zeiten der Vesper und der Komplet waren die Durchführenden frei in der Gestaltung der jeweiligen Zeiten für Gott Vater, Gott Sohn, für die Gottesmutter Maria und für die Auserwählten Gottes, die Heiligen und Seligen. Es war eine Freude zu sehen und zu hören, wie die sehr gut ausgewählten Texte, Gebete und Lieder die Menschen in ihren Herzen berührten. Dies wurde auch durch die zu allen Zeiten und durchgängige Anwesenheit der Gläubigen, die diesem Ereignis beiwohnten, eindrucksvoll betätigt. Ein ganz toller Moment war es, als eine Gruppe Kommunionkinder mit ihren Eltern kamen, um auch diesem „Event des Glaubens“ beizuwohnen. Der offene und freie Zugang zu allen Zeiten machte es leicht und ermöglichte es vielen Menschen, den in der Friedhofskapelle eingerichtete „Raum der Stille“ nach eigener Entscheidung zu besuchen und vor dem ausgesetzten Allerheiligsten zu beten.

Es waren viele positive Eindrücke und auch Rückmeldungen -  nicht nur von teilnehmenden Gläubigen - die es erlauben, ein unzweifelhaft gutes Resümee zu ziehen. Allen Besuchern und vor allem all denen, die aktiv daran mitgewirkt haben, dass die Lange Nacht der offenen Kirche in dieser Form durchgeführt werden konnte, sei ein aus tiefstem Herzen kommendes „Dankeschön!“ gesagt.

hier geht es zu weiteren Bildern: Bilder "Lange Nacht der offenen Kirche"

 

-hgb-

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. April 2017 um 07:58 Uhr